Bildungsmonitor: KI kann Kompetenzen erweitern. Sie kann Lernende individuell unterstützen und neue Möglichkeiten eröffnen.


Wird sie unreflektiert eingesetzt, kann sie aber auch dazu führen, dass bereits erworbene Fähigkeiten abgebaut oder wichtige Lernschritte übersprungen werden.

Der INSM-Bildungsmonitor 2026 spricht von „De-Skilling“ und „Skill-Skipping“.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

„Können Schülerinnen und Schüler KI benutzen?“

Sondern:

„Können sie Ergebnisse beurteilen, Fehler erkennen, Quellen hinterfragen und digitale Werkzeuge verantwortungsvoll einsetzen?“

Hier bietet der ICDL einen konkreten Ansatz: Das internationale Zertifizierungsprogramm vermittelt und überprüft digitale Kompetenzen systematisch – von grundlegenden Anwendungen und Office-Kompetenzen bis zu IT-Sicherheit und Künstlicher Intelligenz.

Der Bildungsmonitor empfiehlt den ICDL nicht ausdrücklich. Seine Ergebnisse unterstreichen jedoch, wie wichtig verbindliche Kompetenzmodelle, strukturierte Lernwege und nachvollziehbare Kompetenznachweise sind.

Digitale Bildung endet nicht bei der Nutzung digitaler Medien. Dort beginnt sie erst.

Quelle und Download der Studie